"Die Deutsche Dogge ist der Gentleman unter den Hunden."

Wiliam Shakespeare

Wichtig vor dem Welpenkauf!

Ob Erstbesitzer oder kenntnisreicher Hundehalter, die Erfahrung hat gezeigt, dass zwar alle Interessenten bemüht sind einer Dogge ein gutes und artgerechtes Zuhause zu bieten, dennoch sind sie häufig nicht mit den speziellen Anforderungen, die eine Hochzuchtrasse wie die Deutsche Dogge stellt, vertraut. Deshalb haben wir hier die wichtigsten Informationen zusammengefasst. Bitte fühlen sie sich frei im persönlichen Gespräch Fragen zu stellen. 

Es soll Sie auch nicht von der Haltung abschrecken, wir möchten nur, dass Sie bestmöglich informiert sind, wenn Sie eine Entscheidung treffen. Das dient Ihrer Freude an dem Hund genauso wie dem Wohl des Tieres.

Ausreichend Platz

Es mag sehr offensichtlich klingen, dass man viel Platz benötigt, um eine Dogge zu halten, dennoch bekommen wir immer wieder Anfragen, ob die Haltung in einer Wohnung sinnvoll ist oder zumindest möglich wäre. Ob die Größe einer Wohnung oder eines Balkons den Ansprüchen genügt, kann man nur im Einzelfall entscheiden. Machen Sie dazu bitte folgendes Gedankenspiel: Es ist 2:45 Montagnacht am 6. Januar, draußen friert und schneit es. Ihre 80kg schwere Dogge hat leider schmutziges Wasser aus einer Pfütze getrunken und leidet nun unter einer heftigen Magenverstimmung. 

Wenn Sie in diesem Moment wissen, wo sich das Tier erleichtern kann, gut. Wenn Sie dazu erst 10 Minuten Fahrstuhl fahren oder fünf Treppen laufen müssen, schlecht.

Regelmäßige Bewegung und Ausbildung

Doggen sind sehr große und schwere Hunde, die sehr schnell wachsen. Die Kunst besteht darin, einer Dogge so viel Bewegung zuzuführen, dass das Tier seinen natürlichen Drang danach stillen kann sowie seine Muskeln und Motorik zu schulen. Ohne es dadurch zu überfordern und körperliche Schäden zu provozieren. 

Beobachten Sie das Tier dazu genau und ein Tipp: Auslastung hat nicht unbedingt etwas mit stundenlangem Laufen zu tun, sondern auch mit geistiger Forderung durch Ausbildung und Spiel.

Alle Hunde benötigen Zeit und Aufmerksamkeit. Sie möchten keine unerzogene Dogge in Ihrem Haus, das verhindert regelmäßiges Training und Grundgehorsam durch Ausbildung. Wir legen den Grundstein durch die Sozialisierung mit Kindern, anderen Hunden und die Konfrontation mit Geräuschen und Gegenständen, Sie müssen darauf aufbauen

Ernährung

Gerade weil es sich um große und schwere Tiere handelt, ist auf eine hochwertige Ernährung zu achten. Hier ist jeder Euro gut investiert, denn gutes Futter beugt teuren Tierarztbesuchen vor und verlängert die Lebensspanne deutlich. Im Einzelfall kann es sinnvoll sein, die Tiere z.B. mit Pansen zu füttern. Es gilt aufgrund der Größe unbedingt Übergewicht zu vermeiden.

Gesundheit

Es ist kein Geheimnis: Deutsche Doggen können anfällig für bestimmte Gesundheitsprobleme sein, darunter Hüftdysplasie, Magendrehung, Herzerkrankungen und Knochenkrebs. Wir versuchen in unserer Zuchtstätte durch Auswahl der Elterntiere diesen Problemen so gut es geht entgegenzuwirken, bei uns steht die Entwicklung der Rasse im Vordergrund. 

Dennoch: 100%igen Schutz gibt es nicht, insofern gilt es regelmäßige Prophylaxe zu betreiben, auch eine Versicherung kann sinnvoll sein.  

Deutsche Doggen besitzen kein Unterfell, das macht sie zu angenehmen Hausgenossen, denn sie haaren wenig. Es führt aber auch dazu, dass eine Dogge schlechter gegen die Witterung geschützt ist. 

Wir empfehlen ausreichend Schatten im Sommer zur Verfügung zu stellen und eine Decke oder einen Mantel im Winter zu nutzen.

Unsere Hunde gehen in den Wald, aber sie leben nicht darin. Wir raten dringend von einer Zwingerhaltung im Freien ab.

Gesellschaft

Eine einsame Dogge ist eine unglückliche Dogge! - Es gibt leider noch zu wenig Untersuchungen dazu, aber die Erfahrung legt nah, dass einsame Hunde ungesünder sind und über eine kürzere Lebenserwartung verfügen. Die ideale Gesellschaft ist immer ein Artgenosse, sollte dies nicht möglich sein, müssen Menschen viel Zeit mit dem Hund verbringen. 

Hunde sind Rudeltiere und soziale Wesen, bedenken Sie das bei der Anschaffung. Die ideale Gesellschaft ist natürlich eine andere Dogge, weil das Wesen, die körperliche Konstitution und die Ernährung perfekt passen.

Bei der Vergesellschaftung mit Gebrauchshunderassen, kann es aufgrund der verschiedenen Ansprüche zu Komplikationen kommen. 

Finanzielles

Wenn Ihnen bereits der Kaufpreis eines Rassehunds zu Denken gibt, raten wir von der Anschaffung dringend ab. Futter, Ausrüstung, Steuern, Versicherung, Tierarztkosten all dies wird sich im Jahr auf einen vierstelligen Betrag summieren. Das trifft nicht nur auf Doggen zu, sondern auf alle Rassehunde, dennoch hat eine Deutsche Dogge naturgemäß mehr Hunger als ein Yorkshire Terrier. 

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